Konrad - Wachsmann - Haus, Niesky

Wachsmannhaus

Konrad-Wachsmann Holzbauten  C&U

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Konrad-Wachsmann-Haus  Niesky
Goethestraße 2
02906 Niesky

Ansprechpartner:
Frau Bergmann
Museum Niesky
Zinzendorfplatz 8
02906 Niesky

Telefon: 03588 25600
Telefax: 03588 255815
E-mail:
museum@niesky.de

Spendenkonto Wachsmannhaus:

Kto.:41004175
Blz: 85050100
Sparkasse
Oberlausitz-Niederschlesien
cod. 25.20.01.00 52 11

 

Ansprechpartner
für Werbeanzeigen:
Frau Bergmann
Museum Niesky

www.museum.niesky.de

www.niesky.de

 

 

 

 

 
     Architekt: Konrad Wachsmann
 Bauausführung: Christoph & Unmack AG, Niesky O/L
 
   

        


Das Direktorenwohnhaus wurde 1927 in Blockbauweise errichtet. Wachsmann konstruierte einen funktionell durchdachten, modernen Bau mit  klarem, kubischen Baukörper.  Im Gegensatz zu herkömmlichen Blockhäusern treten die Zwischenwände nicht aus der Fassade hervor, sondern sind in einer Nut der Außenwand eingeschoben. Dadurch erhält die Fassade einen gespannten, fast hautartigen Charakter.
Bemerkenswert ist die opulente Durchfensterung. Die verstärkten Bohlen der Sturze überspannen Fensterbänke mit Weiten bis zu sechs Metern.
Die Räume im Erdgeschoss lassen sich durch Schiebetüren variieren, der Schornstein steht als Pfeiler mitten im Raum. Eine großzügige Terrasse vermittelt den Übergang zum parkähnlichen Garten. Die Galerie im Obergeschoss erschließt die kleineren Schlafräume der Eltern und Kinder.

Das Gebäude ist der einzige bekannte Bau in Niesky, der auf einen persönlichen Entwurf Wachsmanns zurückgeht. Ursprünglich als Wohnhaus für ein Vorstandsmitglied von C&U erbaut, erwarb es einige Jahre später der Chefarzt des Nieskyer Krankenhauses. Nach 1945 wurde das Gebäude öffentlich genutzt, bevor es über 15 Jahre leer stand.

Um das Baudenkmal vor dem Verfall zu retten, gelang es der Stadt Niesky im Jahr 2005 das Haus zu erwerben. Zum Tag des offenen Denkmales im September 2006 wurde es im Rahmen einer Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und erfreute sich regen Interesses.

Die Stadt bemüht sich um Mittel für eine baldige Sanierung, um das vorhandene Nutzungskonzept  für ein "Informationszentrum Holzbau" umzusetzen.