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Suchspiel durch die Ausstellung

   
 


Holzhauslauf 2016
 

 
  Andrang
   
 
und Tempo
 
 
  Stempel abholen


Tombola im Festzelt
 

   
   
   
   
   
   
   
   

 

 
   
   

 

Fit in Niesky – Der Holzhauslauf für Familie und Sportler

Holzuhren im bekanntesten Holzhaus Nieskys

„Niesky´s Mode im Wandel der Zeit“

Herzliche Einladung zum Sommer- Chorkonzert am Internationalen Museumstag

Lesung Stefan Heym "Einer, der nie schwieg"

„Frag doch mal das Wachsmannhaus“- Vortragsreihe zum richtigen Umgang mit einem Holzhaus

Literatur zum Sonntag im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky:

Niesky und die unbekannte Reichsautobahn

Wanderausstellung Studienpreis Konrad Wachsmann 2016

„Eine indische Erfahrung“ - Ein Vortrag von Martin Mirle über seine Arbeit mit autistischen Kindern und andere Erlebnisse in Hyderabad, Indien

Konrad-Wachsmann-Haus on Tour

BDA Sachsen vergibt den Studienpreis Konrad Wachsmann

Internationaler Museumstag im Konrad-Wachsmann-Haus

Bund der Architekten Sachsen verlieh Anerkennung für Sanierung des Konrad-Wachsmann-Hauses

Fortbildungstagung zur baugeschichtlichen Entwicklung im Holzhausbau

Ehrenplakette für das Konrad-Wachsmann-Haus

BDA verlieh Studienpreis "Konrad Wachsmann 2015" in Niesky

Neuerscheinung:
„Holzbauten der Moderne – Die Entwicklung des industriellen Holzhausbaus“
Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky

 

Fit in Niesky – Der Holzhauslauf für Familie und Sportler

Sonntag, den 10. September 2017 

Nun schon zum vierten Mal findet anlässlich des Nieskyer Herbstfestes der Lauf „Fit in Niesky – der Holzhauslauf für Familie und Sportler“ statt.

Bereits 1923 trafen sich am 15. Juli Laufbegeisterte aus der Region zum ersten Zehn-Kilometer-Lauf „Rund um Niesky“. Organisiert wurde der Lauf durch den Sportclub Niesky 08. Start und Ziel war der Sportplatz. Damals starteten 17 Läufer, um einen Wanderpokal, gestiftet von der Nieskyer Firma Christoph & Unmack, zu gewinnen. Der Sieger, ein Görlitzer, lief die 10 km Strecke, bei glühender Hitze, in 40:21 Minuten. Im Anschluss des Laufes fand ein Fußballspiel gegen Lauban statt. Dieses konnten die Nieskyer mit 1:0 für sich entscheiden. Angeknüpft an diese alte Tradition wurde vor vier Jahren wieder ein Lauf „Rund um Niesky“ ins Leben gerufen. Die Teilnehmer werden auf eine Entdeckungsreise durch Niesky und Umgebung geschickt. Zwischen drei Touren kann man wählen. Die 5- oder 10 Kilometer Tour führt vom Zinzendorfplatz durch die Kleinstadt Niesky, vorbei an den Sehenswürdigkeiten wie der Wartturm, das Konrad-Wachsmann-Haus, die Holzkirche St. Josef, in die Holzhaussiedlungen der Holzbaufirma Christoph & Unmack . Die 3. Tour führt durch die wunderschöne Heide- und Teichlandschaft zur Schrotholzhaussiedlung Erlichthof nach Rietschen und zurück.

Ob die Strecken nun geradelt, gelaufen oder gewandert werden, ist jedem selbst überlassen. Im Vordergrund steht die Freude an der Bewegung und ist eine Gelegenheit, Niesky neu zu entdecken. An verschiedenen Steckenpunkten sind Stempelstellen eingerichtet. Mindestens drei Stempel berechtigen zur Teilnahme an der Tombola mit zahlreichen tollen Preisen. Wie damals werden auch heute die Preise überwiegend von Nieskyer Firmen gestiftet. Im letzten Jahr starteten über 220 Läufer, Wanderer und Radler im Alter von 5  bis 77 Jahren.  

Also wer sich den Lauf nicht entgehen lassen möchte, sollte sich den Herbstfestsonntag, 10. September, 11:00 Uhr, vormerken. Start und Ziel ist auf dem Zinzendorfplatz/Ecke Johann-Raschke-Haus. Stempelkarten sowie Anmeldeformulare sind in den Vorverkaufsstellen Johann-Rasche-Haus, Konrad-Wachsmann-Haus, Fitnessklub Niesky und SportVetter erhältlich. Achtung! Wer sich noch bis 18. August seine Stempelkarte sichert, erhält das begehrte Sammler-Shirt gratis. Die Tombola findet 14:00 Uhr im Festzelt auf dem Herbstfestgelände statt. 

Anmeldekarte

 

Holzuhren im bekanntesten Holzhaus Nieskys

Sonderausstellung vom 10.5. bis 15.9.2017 

Chronometer aus Holz

Bekannt ist die Stadt Niesky für ihre Holzhäuser, die in industrieller Vorfertigung im ganzen Stadtgebiet zu finden sind. Im bekanntesten Holzhaus Nieskys, dem Konrad-Wachsmann-Haus, gibt es nun auch Uhren aus Holz zu bestaunen.

Insgesamt fünf Chronometer werden gezeigt. Jede einzelne von ihnen hat Yuriy Axenov von Hand gefertigt, angefangen bei den Vorlagen, die er mittels Millimeterpapier und Zirkel entwirft. An einer Uhr arbeitet der Nieskyer, mit kasachischen Wurzeln, zwischen 6 bis 10 Monaten. Zu jedem Exemplar kann er eine Geschichte erzählen.

Anlässlich des Nieskyer Jubiläumsjahres kam in Axenov der Wunsch auf, seine Kunstwerke einmal auszustellen. Im Konrad-Wachsmann-Haus haben seine Uhren einen würdigen Rahmen gefunden und erfüllen die Ausstellungsräume zu jeder Viertelstunde mit lieblichen Klängen.

Neben den Kunstwerken erfahren die Besucher mehr über die Uhrentechnik und die Vielseitigkeit des Baustoffes Holz.

Sein Wissen möchte der ehemalige Werklehrer gern in Kursen an Interessierte weitergeben. Bitte melden Sie sich bei Interesse im Konrad-Wachsmann-Haus.

                   

 

„Niesky´s Mode im Wandel der Zeit“

Zu unserem Familienfest mit Modenschau laden wir Sie recht herzlich am 1.Juli 2017, ab 15.00 Uhr in den Garten des Konrad-Wachsmann-Hauses, Goethestraße 2, ein.

Gemeinsam mit Nieskys Mode- und Schuhgeschäften veranstaltet das Museum Niesky eine Modenschau der besonderen Art. Anlässlich des Jubiläumsjahres werden neben aktueller Mode aus dem Mode- Eck Jandik, dem Bambini Store Proske, der Modeboutique Neumann, dem Geschäft Lady Style Ludewig, dem Tom Tailor- Shop Dunsch, dem Geschäft City Mode Heide und dem Schuhgeschäft Mode Schuh Lehmann auch historische Kleider aus dem Museumsfundus gezeigt.

Alltags- und Festmode um 1900, Strickmode aus der Nachkriegszeit und Kindermode einer Görlitzer Kaufmanns- Familie um die Jahrhundertwende werden neben aktueller Mode der Saison 2017/18 präsentiert. Sollten Sie auf der Suche nach einem Outfit für eine besondere Veranstaltung sein oder ein neues Lieblingsstück suchen, stehen Ihnen die Boutique- Inhaber gern beratend zur Seite.

Passend dazu präsentiert der Blumenladen Friedrich aktuellen Blumenschmuck und Dekorationsideen für verschiedene Anlässe.

Und auch unser Maskottchen CUNO ist wieder dabei. Der kleine Holzwurm lädt Alt und Jung zu Spiel und Spaß rund um das Thema Holzbau ein und hält viele Überraschungen für unsere kleinen Gäste bereit.

Bei Kaffee und Kuchen bieten viele Sitzmöglichkeiten Gelegenheit zum Verweilen und netten Austausch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Herzliche Einladung zum Sommer- Chorkonzert am Internationalen Museumstag

Am Sonntag, dem 21.Mai 2017, um 15.00 Uhr, im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky, Goethestraße 2
Anlässlich des Internationalen Museumstages geht es musikalisch im Garten des Konrad-Wachsmann-Hauses zu.
Bereits zum zweiten Mal findet das Sommer- Chorkonzert des Frauenchor Niesky statt. Als Gastchor begrüßen wir herzlich den Männergesangsverein 1845 Rothenburg, der sein Debüt im Garten des Konrad-Wachsmann-Hauses gibt.
Auch für das leibliche Wohl wird wieder gesorgt. Ab 14.30 Uhr werden Kaffee und Kuchen angeboten, dazu bieten Sitzmöglichkeiten Gelegenheit zum Verweilen und netten Austausch in unserem Garten.
Der Eintritt ist frei, die Chöre freuen sich jedoch über eine Spende.
Bei Regen findet das Konzert in der Aula des Friedrich- Schleiermacher- Gymnasiums, Zinzendorfplatz 10, statt.
Wir freuen uns über Ihren Besuch. Das Team vom Konrad-Wachsmann-Haus Niesky

24.5. Lesung Stefan Heym "Einer, der nie schwieg"

 mit Peter und Franz Sodann und Annette Richter

         
 

„Frag doch mal das Wachsmannhaus“- Vortragsreihe zum richtigen Umgang mit einem Holzhaus

Am Donnerstag, dem 30.März 2017, um 19.00 Uhr referiert Markus Brühl von Leinöl pro im Konrad-Wachsmann-Haus zum richtigen Umgang mit Holzfassaden und ihren Farben.

Die Stadt Niesky gilt als Musterstadt des modernen Holzbaus. Im Stadtgebiet befinden sich fast 100 Holzhäuser, die zwischen 1918 und 1940 errichtet wurden. Die schwarzbraunen Fassaden der Holzhäuser, die durch elfenbeinfarbene Fenster unterbrochen werden, prägen das Stadtbild. Im Inneren dieser Häuser finden sich meist moderne Farben der 1920/30er Jahre wieder.

Farbe verleiht den Holzhäusern aber nicht nur ihre unverwechselbare Gestalt, sie bietet dem Baustoff Holz auch eine Schutzfunktion. 

Unterschiedliche Faktoren führen jedoch dazu, dass gerade der richtige Umgang mit der Holzfassade und ihrer Farbe bei vielen Besitzern Fragen aufwirft.

Die Vortragsreihe, die in Kooperation mit der unteren Denkmalschutzbehörde entstanden ist, soll wichtige Fragen im Umgang mit einem Holzhaus aufgreifen und zum aktiven Erfahrungsaustausch anregen.

Dazu laden wir Sie am 30.3., um 19.00 Uhr recht herzlich in das Konrad-Wachsmann-Haus ein und freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

Literatur zum Sonntag im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky:

Am Sonntag, dem 26. März 2017, um 11.00 Uhr liest im Konrad-Wachsmann-Haus Bernd Donner aus seiner Erzählung „Wer sagt dir, dass es so gewesen ist? Drei Jubiläen und ein halbes Leben“.

Der ehemalige Lehrer Bernd Donner, der einst Biologie und Chemie unter anderem in Niesky und Rothenburg unterrichtete, schreibt bereits seit 1985 vorwiegend heitere Geschichten. Die gute Resonanz treibt ihn an, sich immer wieder auf Spurensuche zu begeben.

Für seine aktuelle Erzählung reist er gedanklich in seine alte Heimat nahe der Grenze zu Polen, in die Jahre 1961 und 1968. Erst zwei Jahre lebt der Erzähler hier und lässt sich überreden, die Verantwortung für den Festumzug zum Jubiläum der Stadt zu übernehmen. Damit gerät er in so manchen Trubel. Politisch bis dato eher unbedarft, wird der Erzähler in das verwirrende Geflecht von großer Geschichte und aktueller Politik hineingezogen, welches die Jahre 1961 und 1968 bestimmt.

Detailliert erzählt Bernd Donner die Eindrücke und Erlebnisse seiner Akteure und gibt dem Leser dennoch genügend Raum für seine eigenen Gedanken und Erinnerungen.

Der Autor lässt seine Leser miterleben, wie sein „Held“ die Herausforderung des Festumzuges bewältigt, in welche Wiedersprüche er gerät und welche positiven Erlebnisse sich vollziehen.

Dabei spielt ein kleiner Handwagen, der im Berlin-Jubiläum 1987 erneut in Aktion tritt, eine zentrale Rolle.

Für seine Lesung hat sich Bernd Donner ganz bewusst das Konrad-Wachsmann-Haus ausgesucht. Fasziniert von dem Werk Wachsmanns freut sich der Autor, der heute in der Mark Brandenburg lebt, auf ein Wiedersehen in Niesky.

 

Niesky und die unbekannte Reichsautobahn

Der Historiker Dr. Bertram Kurze stellt seine neuesten Forschungserkenntnisse zum Reichsautobahnbau vor:
am 8. November 2016, um 19.00 Uhr im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky, Goethestraße 2
Im Oktober 2015 begeisterte der Erfurter Architekturhistoriker Dr. Bertram Kurze zahlreiche Zuhörer mit seinem Vortrag zur Baugeschichte der Reichsautobahnen in Mitteldeutschland. In diesem ging es insbesondere um die Planungs- und Baugeschichte der Autobahnen Dresden-Görlitz sowie Stettin-Görlitz-Zittau-Reichenberg. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine interessante Diskussionsrunde sowie verschiedenste Nachfragen und Hinweise zur Nord-Süd-Autobahn. Spuren der geplanten Strecke sind noch heute in den Wäldern um Niesky aufzufinden, ein Zeitzeuge bot spontan eine Flurbegehung an. Damit war der Forschergeist des leidenschaftlichen Historikers erneut entfacht und Dr. Kurze erforscht seitdem die spannenden Planungen und die Bauarbeiten für die Ost-Oder-Autobahn in der Oberlausitz näher.

 

Wanderausstellung Studienpreis Konrad Wachsmann 2016

Bereits zum dritten Mal konnte am 30.09.2016 im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky der Studienpreis Konrad Wachsmann vergeben werden. Der Preis wurde erstmals 2014 vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Sachsen ausgelobt und prämiert die besten Abschlussarbeiten junger Architekten.

Auf Grund des großen Erfolges konnte der Preis auf Mitteldeutschland ausgeweitet werden, sodass sich nun auch Architekturstudenten der Hochschulen und Universitäten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt mit ihren Abschlussarbeiten beteiligen konnten.

Insgesamt wurden 20 Arbeiten des Diplom-, Bachelor- und Masterstudienganges Architektur eingereicht. Die Fachjury, die bereits am 19.09.2016 im Konrad-Wachsmann-Haus tagte, prämierte drei Arbeiten und vergab eine Anerkennung. Drei Studenten der TU Dresden, Toni Teichmann, Phillip Heidan und Maximilian Kunze, erhielten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro und ein Abonnement der Zeitschrift „Der Architekt“. Die Besonderheit der drei Arbeiten besteht darin, dass alle drei Absolventen Bauten für eine öffentliche Nutzung entwarfen und in allen drei Projekten eine vorgefundene Struktur erweitert wurde.

Phillip Heidan entwarf ein Lapidarium am Grünen Gitter Potsdam, Toni Teichmann plante die Dietrich Bonhoeffer Akademie auf der Museumsinsel in Berlin und Maximilian Kunze entwickelte eine Gestaltung für den Alten Leipziger Bahnhof in Dresden.

Die Anerkennung ging nach Dessau. Petar Petricevic, der aus Bosnien- Herzegowina stammt, wurde für seine Arbeit zum City Living in Tel Aviv gewürdigt.

Nach der feierlichen Preisverleihung lud das milde Spätsommerwetter alle Organisatoren und Gäste in den Garten des Konrad-Wachsmann-Hauses ein. Bei Jazzklängen und gutem Wein fand die Veranstaltung einen würdigen Rahmen und dauerte bis in die späten Abendstunden an.

Die vier ausgezeichneten Entwürfe und alle anderen eingereichten Arbeiten werden bis zum 30.11.2016 in den Sonderausstellungsräumen im Obergeschoß des Konrad-Wachsmann-Hauses gezeigt.

Öffnungszeiten: Sonntag- Donnerstag 10.00-16.00 Uhr, Freitag 10.00-14.00 Uhr

Führungen sind jederzeit nach Vereinbarung möglich.

Telefon: (03588) 2239793 oder (03588) 25600 Mail: wachsmannhaus@niesky.de

 

 

„Eine indische Erfahrung“ - Ein Vortrag von Martin Mirle über seine Arbeit mit autistischen Kindern und andere Erlebnisse in Hyderabad, Indien

Ein Jahr lang arbeitete Martin Mirle in einem Therapiezentrum für autistische Kinder und Jugendliche. Gleich nach dem Abitur hatte er im letzten Sommer seinen kleinen Heimatort Förstgen verlassen und war in die indische Großstadt Hyderabad gezogen. In der viertgrößten Stadt Indiens leben offiziell 6,8 Millionen Menschen. Seine Einsatzstelle wurde ihm durch den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ vermittelt. Nach der mitunter recht anstrengenden Tätigkeit blieb ihm noch genügend Freizeit, um das Land mit seiner vielfältigen Kultur und Natur zu erkunden.

Nun ist er zurück und berichtet am Freitag, den 12.08.2016, um 19 Uhr im Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky über seine Erlebnisse und gesammelten Erfahrungen.

Der Eintritt für den Vortrag beträgt 2€.

          

 

Konrad-Wachsmann-Haus on Tour

Unsere Wanderausstellung „Holzbauten der Moderne“ präsentiert sich bis zum 11. September im historischen Schrotholzhaus-Ensemble des Rietschener Erlichthofs.

Die teilweise bis zu 300 Jahre alten Lausitzer Blockhäuser im Rietschener Erlichthof spiegeln die traditionelle, ländliche Volksarchitektur der Lausitzer Heidedörfer wider. Damals war Holz noch der Hauptbaustoff schlechthin. Mit der Entwicklung neuer Baustoffe gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden viele Schrotholz-, Fachwerk- und Umgebindehäuser abgerissen und durch Steinbauten ersetzt. Am Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte der alte Baustoff Holz dann sein Comeback. Holz wurde zum Experimentierfeld für die Industrialisierung des Bauens. Die ersten Fertigteilhäuser waren aus Holz und die Nieskyer Firma Christoph & Unmack überzeugte durch eine reichhaltige Angebotspalette.

Die Ausstellung „Holzbauten der Moderne“ inmitten der Rietschener Erlichthofsiedlung demonstriert so die Entwicklungsgeschichte des Holzhausbaus von den Schrotholzbauten bis zur Moderne auf sehr eindrucksvolle Weise.

 

BDA Sachsen vergibt den "Studienpreis Konrad Wachsmann"

Der “Konrad Wachsmann Studienpreis“ wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgelobt.

Anders als bei den letzten beiden Preisen der Jahre 2014 und 2015, wird der Studienpreis nun auf den Mitteldeutschen Raum ausgedehnt. Durch die Auslobung des Studienpreises möchten die drei mitteldeutschen BDA Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besonders begabte Absolventinnen und Absolventen dazu motivieren, ihre Leistungen einem breiten, öffentlichem Publikum zugänglich zu machen. Der Preis soll dazu beitragen, den

Dialog zwischen Ausbildung und Praxis zu intensivieren und die baukulturellen und berufspolitischen Aktivitäten des BDA an den Hochschulen zu vermitteln. Teilnahmeberechtigt sind Absolventinnen und Absolventen die an einer Hochschule, bzw. Universität in Sachsen, Sachsen-Anhalt, oder Thüringen in den Fachbereichen Architektur und Städtebau, einen Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss erworben haben.

Die öffentliche Preisverleihung findet am Freitag, 30.09.2016, 15.00 Uhr im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky statt.

Weitere Informationen in diesem Link:

 

Bund der Architekten Sachsen verlieh Anerkennung für Sanierung des Konrad-Wachsmann-Hauses

Zur Förderung der Baukultur lobt der Bund Deutscher Architekten (BDA), Landesverband Sachsen alle drei Jahre einen Architekturpreis aus und stellt vorbildliche Bauten im Freistaat heraus. Diese Auszeichnung gilt der gemeinsamen Leistung und dem persönlichen Engagement von Bauherren und Architekten. Eine prominent besetzte Fachjury prüfte alle 44 eingereichten Architekturprojekte und ermittelte drei Preisträger und sieben Anerkennungen. Mit großer Freuden durfte das Architekturbüro Klinkenbusch + Kunze am 4. März eine Anerkennung für die Sanierung des Konrad-Wachsmann-Hauses entgegen nehmen. Als prämiertes Architekturdenkmal wird das Konrad-Wachsmann-Haus nun auch in einer Wanderausstellung an verschiedenen sächsischen Hochschulen für unsere Nieskyer Holzbauten werben.

 

Fortbildungstagung zur baugeschichtlichen Entwicklung im Holzhausbau

Das Konrad-Wachsmann-Haus war am 18./19. Januar Fortbildungsort für Berufsschullehrer der Fachrichtung Bautechnik. Das Thema „Baugeschichtliche Entwicklung im Holzhausbau“ interessierte 17 Lehrer von Berufsbildenden Schulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Der Einführungsvortrag zum Thema „Holzbauten der Moderne“ stellte den Architekten Konrad Wachsmann als Pionier des industriellen Holzhausbaus vor. In der anschließenden Exkursion durch die Nieskyer Werks- und Musterhaussiedlungen der Firma Christoph & Unmack wurden die Bauten der damals größten Holzbaufirma im Original besichtigt.

Nach diesem geschichtlichen Exkurs informierten sich die Teilnehmer zu aktuellen Tendenzen im Holzhausbau. Während einer Betriebsbesichtigung bei der Firma NUSSER Systembau konnte die Produktion von modernen, energiesparenden Holzrahmenelementen beobachtet werden. In den Daubaner Werkshallen werden heute Wandelemente aus Holz für Kindergärten, Schulen und Bürogebäude gefertigt. Auch für die Wärmedämmung wird der natürlich nachwachsende Baustoff Holz mit seinen hervorragenden thermischen und wohnklimatischen Eigenschaften immer beliebter. Mit einem Vortrag zu Holzfaserdämmplatten der Firma STEICO fand die zweitägige Fortbildungstagung ihren Abschluss.

Betriebsbesichtigung in der
Firma NUSSER Dauban

Exkursion durch die
Holzhaussiedlung
Fachvorträge im
Mehrzweckraum

 

Ehrenplakette für das Konrad-Wachsmann-Haus

Staatsminister Thomas Schmidt zeichnete am 26. November 2015 in Cunewalde die Preisträger des Landeswettbewerbes »Ländliches Bauen« 2015 aus. Der Wettbewerb würdigt beispielhafte regionaltypische Neubauten und Sanierungsprojekte, die für Bauherren und Architekten als Anregung dienen können. Insgesamt wurden 163 Bauprojekte zwischen Vogtland und Lausitz eingereicht. Das Dresdener Architekturbüro Klinkenbusch + Kunze beteiligte sich mit den Unterlagen zur Sanierung des Konrad-Wachsmann-Haus Niesky an diesem Wettstreit und erhielt eine Anerkennung: „Die vorzügliche Instandsetzung dieses bedeutenden Denkmals der Moderne wird als baukulturelle Initiative im ländlichen Raum gewürdigt.“ Die überreichte Ehrenplakette wird das Gebäude zukünftig angemessen schmücken.

       Ehrenplakette        Urkunde

 

BDA verlieh „Studienpreis Konrad Wachsmann 2015“ in Niesky

Zum zweiten Mal lobte der Bund Deutscher Architekten (BDA) Sachsen in diesem Jahr den „Studienpreis Konrad Wachsmann“ aus. Die Förderung des beruflichen Nachwuchses ist für den BDA von jeher ein wichtiges Anliegen. Durch die Auslobung des Studienpreises möchte der BDA Sachsen besonders begabte Absolventinnen und Absolventen dazu motivieren, ihre Leistungen einem breiten öffentlichen Publikum zugänglich zu machen. Der Preis soll dazu beitragen, den Dialog zwischen Ausbildung und Praxis zu intensivieren und die baukulturellen und berufspolitischen Aktivitäten des BDA an den Hochschulen zu vermitteln. An diesem Wettbewerb konnten Absolventen der Fachbereiche Architektur und Städtebau sächsischer Hochschulen und Universitäten mit ihren Abschlussarbeiten teilnehmen. Die eingereichten Arbeiten wurden durch eine Jury begutachtet, die sich 2015 folgendermaßen zusammensetzte:

Prof. Herbert Bühler, München, münster school of art
Dipl.-Ing. Andreas Reich, Weimar, Stellv. Vorsitzender, BDA Landesverband Thüringen, Erfurt
Dipl.-Ing. Christian Schmitz, Dresden, Vorsitzender, BDA Landesverband Sachsen, Leipzig

Insgesamt wurden in diesem Jahr 26 Arbeiten von 5 sächsischen Hochschulen eingereicht.

Die öffentliche Preisverleihung fand am 06. November 2015 im Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky statt. Ausgezeichnet wurden die Arbeiten von:

Alexa Linde – HTWK Leipzig
Carolin Richter
– TU Dresden
Jannick Westermann
– TU Dresden
Michael Unger – WH Zwickau

Die Prämierten erhielten ein Preisgeld, eine Urkunde und ein Abonnement der Zeitschrift „der architekt“. Die preisgekrönten Arbeiten sowie eine Auswahl von nicht preisgekrönten Arbeiten werden nun im Rahmen einer Wanderausstellung in den beteiligten Hochschulen präsentiert.

Auszeichnung der
Preisträger
Preisträger des BDA Studienpreises
Konrad-Wachsmann-Preis 2015
Wanderausstellung der
eingereichten Arbeiten

     

 

Neuerscheinung:

„Holzbauten der Moderne – Die Entwicklung des industriellen Holzhausbaus“

Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky

ISBN 978-3-95498-165-6

Anlässlich der sachsenweiten Eröffnungsveranstaltung des 38. Internationalen Museumstages am 17. Mai 2015 im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky gab es eine Buchpremiere. Der Katalog zur Dauerausstellung „Holzbauten der Moderne – Die Entwicklung des industriellen Holzhausbaus“ wurde erstmals öffentlich präsentiert und fand bereits am ersten Tag viele interessierte Käufer.

Im Katalog „Holzbauten der Moderne“ kann die Entwicklung des industrialisierten Holzhausbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachverfolgt werden. Auf 232 Seiten und 326 Abbildungen sind alle historischen Objekte, Dokumente, Fotografien und Texte unserer Ausstellung zusammengefasst. Zudem befasst sich ein ergänzender Essayteil mit den Ergebnissen der Farbuntersuchungen im Konrad-Wachsmann-Haus, mit dem Ingenieurholzbau der Firma Christoph & Unmack und mit aktuellen Tendenzen im Holzbau.

Die Produktion und die hervorragendes Grafik und Gestaltung des Katalogs verdanken wir dem Sandstein Verlag aus Dresden. Der Ausstellungskatalog wurde ermöglicht durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, die bereits die neue Dauerausstellung im historischen Herrenzimmer des Konrad-Wachsmann-Hauses unterstützt hatten.

Das Buch ist direkt im Museumsshop sowie in unserem Online-Versand erhältlich. Für ausländische Gäste hält das Konrad-Wachsmann-Haus Begleithefte mit den Texten der Ausstellung in englischer, tschechischer und polnischer Sprache bereit.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

12   Claudia Klinkenbusch: Das Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky - Ein Holzbau
       im Spannungsfeld von Tradition und Moderne
20   Eric Stenzel: Klassische Moderne – Die Wiederentdeckung der Farbigkeit
       im Konrad-Wachsmann-Haus
28   Claudia Wieltsch: Belebte Denkmale – Zu Umgang und Vermittlung
       der ehemaligen Werkssiedlung Niesky
36   Wolfgang Rug: Der Holzhallenbau – System Christoph und Unmack AG/Niesky
52   Marko Sauer: Individualität aus dem Baukasten –
       Ein hybrides System für große Bauwerke in Holz
61   Willkommen im Konrad-Wachsmann-Haus
70   Ein Haus für den Direktor
77   Chronologie der Mieter und Eigentümer
83   Christoph & Unmack –Europas größter Holzbauproduzent
89   Chronologie des Holzbaus bei Christoph & Unmack
96   Die Doecker-Baracke in Krieg und Frieden
102 Die Baracken aus Niesky und die nationalsozialistischen Lager
106 Die Ära der Wohnhäuser aus Holz
112 Und nun wählen Sie bitte!
122 Die Konkurrenz
128 Musterhaussiedlungen in Niesky
139 Konrad Wachsmann – Der Pionier des industriellen Bauens
142 Biografie Konrad Wachsmanns
146 Architekt und Forscher
154 Ein Holzhaus für jedermann
161 Moderner Holzbau
166 Die drei Holzbauweisen
184 Qualitätssicherung durch Holzbauvorschriften
188 Wettbewerbe und Ausstellungen
196 Holzbauten der Weimarer Republik
216 Holzbau aktuell
222 Baustoff der Zukunft